Online-Wechselstuben vs traditionelle Wechselstuben – Vor- und Nachteile

In der Finanzwelt scheint alles schnell vorwärtszulaufen, aber das bedeutet nicht, dass da sich keine Segmente  am Scheideweg befinden. Genau darum geht es bei unserem Thema, also bei Wechselstuben. Es ist unmöglich zu verbergen, dass es sich hierbei um besonders überfüllte Orte in Standardform handelt. Wird es so weitergehen?

Wechselstube

In der Wechselstube können wir die Währung aus Sicht der Wechselstube zu einem günstigen Wechselkurs kaufen und verkaufen. Dies bedeutet, dass conversion chf eur  besser ist als nur wenige Minuten später durchgeführter Austausch von Euro in Franken. Die Wechselstube kauft die Währung immer billiger als sie sie dann verkauft. Der Geldwechsel in der Form, wie wir sie kennen, wird jedoch nicht mehr gültig sein. Natürlich gibt es noch viele Anhänger dieser Wechselform, es erschienen aber  bereits  auch Online-Wechselstuben.

Die Vor- und Nachteile von Geldwechselstuben im Internet

Zuallererst benötigen wir ein separates Konto oder ein Devisenkonto für deren Funktionieren. Es ist einfach, wenn wir oft reisen, aber eine einzelne Urlaubsreise pro Jahr macht sich in keiner Weise bezahlt. Was jedoch wichtig ist, bedeutet die Art und Weise, wie solche Wechselstuben funktionieren, dass die Wechselkurse günstiger sind  als in real life und wir verlieren nicht so viel, wenn uns nach den Ferien mehr Geld übrigbleibt. Daher nimmt die Verwendung von Online-Wechselstuben ständig zu.

Was gewinnen wir in den stationären Wechselstuben?

Die stationären Wechselstuben geben uns die Möglichkeit, hier und jetzt Geld zu tauschen, so dass Sie keine zusätzlichen Kosten benötigen, wobei das Besitzen von Bargeld auch seine Nachteile hat. Zu einem   Risiko des Verlusts, zum anderen müssen wir genau vorhersehen, wie viel Geld wir brauchen werden, zum dritten müssen wir auch zur  Wechselstube gehen, was uns Zeit und Geld kostet. Daher hat die Lösung mit stationären Kantoren viele Nachteile und wird angesichts der immer besseren Möglichkeiten im Internet verschwinden.

Der Geldwechsel ist heutzutage die Basis nicht nur für Reisen, sondern auch für Online-Shopping. Da wir Währungskonten haben und in Online-Wechselstuben Geld tauschen können, haben wir die Möglichkeit, Produkte aus England, Amerika oder China viel billiger zu bezahlen. Dies kann viele Liebhaber der Sonderangebote überzeugen.

Rogoff prophezeit Eurozone böses Ende

Die Eurozone benötige dringend Reformen und eine strukturelle Überholung. Diese Veränderungen sollten jedoch nicht zu einer zusätzlichen Ausweitung der Liquidität an den Märkten – oder besser bekannt als Quantitative Easing – führen, wie der ehemalige Chefökonom des IWF Kenneth Rogoff ausführte. Während die EZB den Geschäftsbanken bislang noch nicht direkt Vermögenswerte mit frisch gedrucktem Geld abgekauft habe, wie es die US-Fed beschloss, um die amerikanische Wirtschaft zu stimulieren, seien ähnliche Maßnahmen ergriffen worden, indem den Euro-Banken billige Kredite mit dreijähriger Laufzeit zur Verfügung gestellt wurden.

Europas Politiker fürchten das Treffen harter Entscheidungen

Auch in Europa drucke man nun Geld, wohingegen die Erfolgsaussichten minimal seien, wie Rogoff gegenüber cnbc.com erklärte. Er sei der Ansicht, dass die EZB Geld drucke, um Zeit zu erkaufen. Dies gehe zwar für eine Weile gut, werde im Endeffekt allerdings ein hässliches Ende nehmen. Die Bereitstellung der dreijährigen Kredite habe die Kreditkonditionen in der Eurozone ein wenig verbessert, generell sei dies alles jedoch viel zu wenig, so Rogoff. Europa sei von einer Lösung seiner Staatsschuldenkriese noch meilenweit entfernt. Was nun gebraucht werde, sei eine neue Verfassung, die tiefgreifende Restrukturierungen erlaube. Es gehe in diesem Kontext nicht nur um das hoch überschuldete Griechenland, sondern die Situation sei weitaus tiefgreifender, wie Rogoff anführte. Im Hinblick auf die Lage in den USA erklärte Rogoff, dass sich deren heimische Wirtschaft im Jahr 2011 besser hätte entwickeln können, was zeige, dass Land noch nicht über den Berg sei. Trotz positiven Wachstums reichten die Anstrengungen bei weitem nicht, um die US-Arbeitslosenquote signifikant zu senken. Die Lage sei jedoch besser als in Europa.

Europe

Die amerikanische Federal Reserve hat bislang $2,3 Billionen an Vermögenswerten im Zuge ihres Quantitative Easing Programms von den Geschäftsbanken aufgekauft, während die offiziellen Repräsentanten der EZB drauf insistieren, dass die Statuten der Zentralbank sie davon abhielten, ähnliche Maßnahmen einzuleiten. Einige Offizielle der EZB teilten mit, dass sich die europäische Wirtschaft auf dem Weg einer Erholung befinde und aus diesem Grunde keine Genesungsspritze in Form von direkten Vermögenswertankäufen benötige. Des Weiteren wurde darauf hingewiesen, dass globale Investoren wieder mehr Vertrauen in die Zukunft des Kontinents gefasst hätten. Laut seines persönlichen Eindrucks habe die Psychologie der Märkte seit Dezember des letzten Jahres begonnen, sich zu verändern, wie EZB-Vorstandsmitglied Jose Manuel Gonzalez-Paramo erklärte. Die Puzzleteile fügten sich an ihren Platz, was nicht nur für einzelne Staaten, sondern für die gesamte Eurozone gelte. Analysten und Kritiker rätseln seitdem über diese Aussagen, nachdem die Weltbank in ihrem Bericht zum vierten Quartal die Mutmaßung anstellte, dass sich Europa bereits wieder in einer Rezession befinde. Laut Rogoff werde ein derartiger Zweckoptimismus nicht dazu beitragen, die immensen Probleme der Eurozone zu lösen. Vielmehr müsse die Politik ihre Hausaufgaben machen und Entscheidung treffen, die allgemein weh täten. Staatdessen würden die Probleme vor sich hergeschoben, wodurch sich die Lage letztendlich immer mehr zuspitze.

Thailand: Soldaten eröffnen Feuer – Bürgerkrieg droht

Dutzende Personen wurden verletzt, nachdem thailändische Armeetruppen das Feuer auf die Demonstranten eröffneten, die sich in der Hauptstadt Bangkok in weitläufigen Protesten gegen die Regierung des Landes zusammen geschlossen hatten. Beide sich oppositionell gegenüber stehenden Parteien stießen auf einer der Hauptstraßen zusammen, die das Zentrum Bangkoks mit den nördlichen Vororten verbindet. Die Hauptverkehrsader wurde zuvor von Sicherheitsdiensten unter Einsatz von Stacheldraht blockiert. Damit zeichnet sich in Thailand definitiv der Ausbruch eines Bürgerkriegs ab, nachdem das Land seit Jahren in zwei sich politisch feindlich gegenüber stehende Lager gespalten ist.

Gurria (OECD): Ebola heißt Bein abschneiden, bevor man draufgeht – Eurozone könnte €600 Mrd. benötigen – EZB könnte damit beginnen, Ramsch anzukaufen

Kanzlerin Merkel insistiere darauf, dass Griechenland sich dazu bereit erklären solle, rigide Einsparungen über mehrere Jahre zuzusagen, um sein Haushaltsdefizit zu reduzieren, nachdem die gestrige Ratingabstufung durch S&P auf Junkstatus die Kosten für eine Kreditaufnahme für andere Staaten von Italien bis Portugal und Irland nach oben beförderte. Dadurch seien ebenfalls die Indikatoren für die Kreditrisiken im Unternehmenssektor rund um den Globus drastisch angestiegen. Maßnahmen müssten nun ergriffen werden – und dies ziemlich schnell, wie Angel Gurria, Generalsekretär der OECD heute in einem Interview mit Bloomberg TV in Berlin erklärte.

Wie könnte ein neues Weltwährungssystem aussehen?

Benötigen wir überhaupt eine Weltwährung? Wenn ein ehemaliger Chef der FED so etwas fordert, ist Misstrauen mehr als berechtigt. Dürfen wir Herrn Gesell Glauben schenken, sei die Voraussetzung für eine Weltwährung allerdings etwas anderes:

„…die gleiche Ausrüstung aller für den Wettstreit, die gilt es zu schaffen.“

Dazu sei das Gold jedoch denkbar ungeeignet:

„Ist doch das Gold der Vater des Kapitalismus“… „Das Gold … will Herren und Knecht; geplagte, überarbeitete Menschen einerseits und Schmarotzer andererseits… Goldgeld und ein freiheitliches Volksleben sind unvereinbar.”